Stress und Angst bedingte Symptome bei der Katze

Katzen sind von Natur aus ängstlicher und weniger gesellig als Hunde. Stattdessen sind sie im Wesentlichen unsoziale Einzelgänger, die die Gesellschaft ihrer Artgenossen und auch die des Menschen nicht unbedingt brauchen und häufig sogar aktiv meiden. So ist es für den Tierhalter nicht leicht, einen andauernden Angstzustand, der behandelt werden muss, von dem „normalen, katzentypischen“ Verhalten zu unterscheiden. Nicht zuletzt, weil die Mehrzahl der Tierhalter gar nicht um das Leid der Tiere und die Möglichkeit einer Behandlung weiß. Dabei sind andauernde Angstzustände bei der Katze weit verbreitet und sollten nicht mit „die spinnt eben“ abgetan werden.

Es gibt unzählige Katzen, die ein elendes Leben in dauernder Angst und in Verstecken verbringen  und nur nachts zum Futter kommen. Die Tierhalter reagieren jedoch in der Regel erst, wenn die Tiere auffälligere Symptome zeigen, die sie stören wie Unsauberkeit, Harn- oder Kratzmarkieren. Meistens sind jedoch erst die sich aus den Verhaltensstörungen ergebenden Organschäden der Auslöser, die Tiere untersuchen zu lassen.

Stress und Angst bedingte Symptome bei der Katze sind:

  • Verstecken, Zurückziehen, Meiden von Kontakt zum Menschen und anderen Tieren
  • Unsauberkeit
  • Harnmarkieren
  • Kratzmarkieren
  • Vermindertem Spiel- und Erkundungstrieb
  • Meiden bestimmter Orte/Räume
  • Veränderte Gewohnheiten beim Schlafen (neuer Ort, oft erhöht und zurückgezogen)
  • Vermehrte Lautäußerungen (Miauen, Fauchen, Knurren)
  • Defensive Aggression
  • Veränderte Fressgewohnheiten (gesteigerte Nahrungsaufnahme)
  • Erbrechen
  • Übermäßiges Putzen
  • Flache Ohrhaltung
  • Erweiterte Pupillen
Katze im Schrank


Katze Urin


"Es ist nicht leicht, einen andauernden Angstzustand von normalem Verhalten zu unterscheiden.."