Stress und Angst bedingte Symptome beim Hund
Beim Hund sind Verhaltensexperten und Tierärzten eine Vielzahl Stress und Angst bedingte Verhaltensstörungen bekannt, doch werden diese nicht selten von den Tierhaltern - insbesondere am Anfang - aus Unwissenheit übersehen.
Typische Stress und Angst bedingte Symptome beim Hund sind:
- Verminderter Spiel- und Erkundungstrieb
- Gesteigerte oder herabgesetzte Interaktion mit Menschen und anderen Tieren
- Zutraulichkeit nimmt ab
- Unruhe, Nervosität
- Hecheln
- Schwitzen an den Pfoten
- Verändertes Fressverhalten (gesteigerte Nahrungsaufnahme oder auch Appetitlosigkeit)
- Speicheln
- Erbrechen
- Unkontrolliertes Urinieren oder gar Kotabsetzen
- Schlafstörungen
- Exzessives Putzverhalten
- Benagen von Krallen, Pfoten oder Schwanz
- Erweiterte Pupillen
- Vermehrtes Bellen, Knurren oder Jaulen
- Vermehrtes Auftreten von Angst- und Fluchtverhalten sowie Unterwürfigkeitsgesten
- Angstbeißen
- Hängende Ohren und Rute
- Geweitete Pupillen
- Aggression
Achtung! Ein Hund, der häufig unter Angstzuständen leidet, lernt in diesem überwachsamen, angespannten Zustand schnell, sich durch aggressives Verhalten alles und jeden vom Leib zu halten. Diesen chronisch ängstlichen Hunden fehlt aufgrund ihrer Erkrankung eine vernünftige Selbstkontrolle. Daher stellen sie eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Menschen und andere Tiere dar.


"Hunde, die häufig unter Angst-zuständen leiden, versuchen sich alles und jeden vom Leib zu halten."

