Definitionen & Ursachen

Angst ist durch heftige Verhaltensreaktionen charakterisiert. Das Tier ist dann weder psychisch noch körperlich zur Erforschung des unbekannten oder bekannten Reizes bzw. zur Flucht in der Lage. Es empfindet die Lage als aussichtslos. Ängstlichkeit ist dagegen ein andauernder, diffuser Stress- und Angstzustand, der von wechselnden und vielfach minimalen Reizen in der Umwelt ausgelöst wird. Er ist mit Vorahnung und folglich übersteigerter Wachsamkeit gegenüber kleinsten Veränderungen in der alltäglichen Umgebung und oftmals mit körperlichen Symptomen verbunden. Die Tiere werden in ihren Verhaltensweisen zunehmend gehemmt und suchen Entlastung in Ersatzhandlungen. Schlussendlich kann anhaltender Stress und Ängstlichkeit zu Verhaltensstörungen und schweren Organerkrankungen führen.

Neben einer gewissen genetischen Veranlagung wird Ängstlichkeit durch eine reizarme Entwicklung im Welpenalter (wenig Kontakt zu Menschen und anderen Tieren) und/oder durch unangenehme Erfahrungen während der Pubertät verursacht. Oftmals überträgt sich aber auch der hektische und stressige Lebensstil vieler Menschen auf ihre Tiere, was bei ihnen Stress und Angst auslösen kann.

Hund im Transportkasten


"Auch der hektische und stressige Lebensstil vieler Menschen kann sich auf auf ihre Tiere übertragen, was bei ihnen Stress und Angst auslösen kann."


"Genetische Veranlagung und Entwicklung in Welpenalter und Pubertät sind wichtig bei der Entwicklung von Angst und Stress ."