Behandlungsmöglichkeiten

Verhaltenstherapie
Vor allem für Hunde stellt ein konsequent durchgeführtes Verhaltenstraining eine Möglichkeit der Behandlung bei Stress und Angst bedingten Verhaltensstörungen dar. Jedoch ist solch ein Verhaltenstraining langwierig und zeitintensiv.

Psychopharmaka
Der Einsatz von Psychopharmaka bei Angstzuständen hat das Ziel, die Erregung zu dämpfen. So sind Benzodiazepine klassische Beruhigungsmittel. Sie binden dafür an die GABAA-Rezeptoren. Als Nebenwirkungen treten häufig Sedation, Aggression, Gedächtnis- und Wiedererkennungsverlust sowie überschießende Reaktionen auf.

Pheromone
Pheromone sind spezielle Geruchsstoffe. Ein Sender gibt ein Signal in Form einer chemischen Substanz ab. Dieser Stoff wird über ein Medium, z.B. die Luft übertragen. Beim Empfänger, z.B. Hund oder Katze, reagiert der Stoff mit den Pheromonrezeptoren und löst eine positive Verhaltensreaktion aus.

Frau mit Katze und Hund


"Stress- und Angstzustände können das Verhalten eines Tieres verändern und langfristig sein Wesen zerstören."



"Aus anhaltenden Verhaltensstörungen können sich ernsthafte Organerkrankungen entwickeln."